Kategorien
life

Nur Einer redet

Jetzt bei der EM 2024 in Deutschland gibt es ja (endlich) die Regel, dass nur der Captain mit dem Schiri reden darf. Altbekannt aus Eishockey und Rugby.

Alle Meinungen die ich höre gehen in die gleiche Richtung: wie angenehm. Darüber hinaus passieren weniger Schwalben, weniger Drama. Es hat seine Vorteile, wenn nicht alle reden.

Für mich gibt es dabei eine Parallele zu Social Media: ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee war, jedem ein Megaphone in die Hand zu geben und zu sagen: Schrei doch einfach.

Aus meiner Sicht sollte zumindest eine gesetzliche Klarnamenregelung dafür sorgen, dass man zu dem Gesagten auch stehen muss. Dass man auch mal nachfragen kann. Die Mechniken einer repräsentativen Demokratie haben schon ihren Sinn.

Kategorien
life

Short trip to Brittany

We are on a family short trip to Brittany – let’s hope the weather turns out better than expected 😉 we bought an extra tent for our VANs side door though 🙂

Update: no, it did not turn out better than expected and we came back just yesterday. We had a good time though and the beach and Concarneau were so nice. We even found Dupin’s favourite restaurant!

Kategorien
life

Moments that change life

Today 5 years ago I was driving on the german Autobahn A5 at 05.30 in the morning, when a sleepy van driver changed onto my lane unexpectedly I had to dodge it and crashed into a lorry nearly unbreaked.

Thankfully I was not injured but my car was totally destroyed as I had hit the lorry with about 130km/h.

A moment that changed my life. This is what I took from it:

  1. Big german cars save lifes – literally 😉
  2. Always expect the unexpected
  3. At a certain speed, physics is just physics – no software or hightech can help. When life hits, every mm crumple zone counts

After the crash I was not driving for 4 weeks. I was too afraid. Eventually I got back into the cockpit and there is no anxciety anymore. But my average speed is down significantly.

Kategorien
life Music

Listening to spotify music – on your iPod classic

The other day I was drawn into the retro wave and got out my old iPod classic. I still love the iconic interface which set new boundaries.

I especially like that is has no internet connection and thus no notifications or other connectivity which distracts from – well, just listening to music.

On the other hand its annoying, that you have all these subscriptions: Spotify, Apple Music, Deezer, and can’t download the songs to your iPod directly. Enter python and spotdl.

Once you download it, and install ffmpeg addiotionally, you feed it a link to either a spotify song, album or playlist and it translates this to a youtube music link. ffmpeg then grabs the link and meta data like album art and converts it to 128kBit mp3 on your HD.

Is this legal? I am not sure. And I don’t care. As I do have all these subscriptions and don’t share the downloaded mp3, I see it as just another channel on accessing what I am paying for.

Kategorien
life

White lotus: the instagram style series of our time

Having binged The White Lotus season 1 I have to say, it reminds me of a long-format Instagram movie. Filters being applied to the scenery are just beautiful, but I find them sometimes a bit too much. The soundtrack, though, is incredible. It got 10 emmys recently.

Update: I found series 2 even better than series 1 – it’s more complex and the ending is…. 😉

Kategorien
IT life

Does it make sense to have both a private and a computer for work?

I am in front of my computer most of the day. I am using a Macbook Pro with Studio Display, Magic Mouse and Magic Keyboard. My Software setup is as follows:

  1. I am using Apple Mail since ages – its fast and I really love the search function
  2. I recently switched to Visual Studio for coding due to the discontinuity of Atom
  3. Google Workspace for most Office related stuff
  4. Excel for calculating things
  5. I am fully in Safari, embracing the deep integration of KeyChain
  6. Apple Calendar and Reminder for ToDo stuff
  7. SmartGit for the Versioning
  8. Jira and Freshdesk for Ticketing
  9. Mastonaut for Posting on Mastodon
  10. Whatsapp Desktop Client
  11. and Slack for keeping it al together

    Thing is – when I want to switch to „private“ mode and use the computer e.g. to make music with Logic Pro or Edit my Photos in Lightroom, there’s always the feeling of „work is too close“. I know I can have mulitple users on the machine, but it „feels“ work.

    Therefore I am thinking of adding a private machine, so that I can put the Macbook aside on weekends or holidays and „enjoy“ private computer time on… a mac mini? How is your setup? Do you have a separate machine for work and private stuff?

    Kategorien
    Allgemein life

    Weniger Häme würde uns guttun

    Ronaldo verschießt Elfer gegen Österreich bei der EM 2016. Armer Kerl 😉

    Als ich vor ein paar Monaten von Twitter aus Frust zu Mastodon gewechselt bin, war ich sehr glücklich über die Gesprächskultur hier – ausgewogene Themen, lustig, interessant, fachlich, aber nie einseitig.

    Seit mehr und mehr Nutzer von Twitter, auch Follower von mir, zu Mastodon wechseln merke ich aber, dass sich die Kommunikationskultur ändert – und ich finde das total schade.

    Gestern wurde das Thema „Amthor // zur Löwen“ durchs „Dorf“ getrieben, heute ist der Auftritt von Wissing in einer Talkshow gestern Abend. Dominanter Duktus dabei: Häme und Spott. Und ich verstehe es nicht. Ich finde es unsäglich ermüdend, toxisch und  kleingeistig.

    Für Häme, sagt uns der Blick in die Definition, muss ein „Schadensfall (z. B. Unglücksfall, Verletzung, Missgeschick) beim Gegenüber eintreten. Dieser tritt ohne das Zutun des hämischen Orators ein. Der Schadensfall steht im Zusammenhang mit dem Spannungsverhältnis zwischen den beiden und stützt die Meinung des Hämikers. Ziel des hämischen Aktes ist die gefühlte Erhöhung der Machtposition des Hämikers auf Kosten des Gegenübers.“ 

    Wenn doch dadurch eine gefühlte Erhöhung der eigenen Position eintritt, dann heißt das, dass ich mich vorher unterlegen fühlte. Warum fühlen sich so viele Menschen anderen so unterlegen, dass sie meinen, durch Häme und Spott sich selber in eine andere Position bringen zu müssen? Wo ist das Selbstbewusstsein der Menschen geblieben, dass auf die vermeintlichen Fehler der anderen nicht mit Spott, sondern mit Mitgefühl oder im besten Fall Gleichgültigkeit reagiert. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was ein Shitstorm bei den „Opfern“ emotional auslöst, aber alleine an der Seitenlinie zu stehen und sich das mit anschauen zu müssen finde ich schrecklich. Und es vergiftet die Timeline und macht ein wunderbares Medium wie Mastodon  schwieriger.

    Ich möchte hier gar nicht von alten Tugenden oder so fabulieren, aber ich denke, die Frage nach Höflichkeit und Sanftmut, Gelassenheit und Kritikfähigkeit in der Kommunikation sollten wir uns bei einer neuen „Chance“ wie hier bei Mastodon stellen und hoffentlich so beantworten, dass wir die kleingeistigen, wirklich toxischen und beleidigenden Umgangsformen von Twitter endlich ablegen.

    Kategorien
    books holidays life reading

    Vorsätze 2023

    Gut, das mit den Vorsätzen klappt ja manchmal besser und mal schlechter – aber hier zumindest mal meine für das neue Jahr – unvollständig und ohne Gewähr auf Umsetzung :

    1. Maximal viel Family Time. Seit Anfang 2022 unser kleiner Sohn auf die Welt gekommen ist, sehe ich das Leben mit anderen Augen und die Prioritäten sind mal gerade um 180 Grad gedreht. Meine kleine Family ist mir das Wichtigste.
    2. Noch mehr „schöne“ Klassiker lesen. Zum Jahreswechsel bin ich bei Moby Dick angelangt, aber das ganze Tom Sawyer Zeugs, aber auch Agatha Christie nehm ich mir vermehrt vor. Eigentlich habe ich immer folgende Gewichtung der Bücher, die in meiner Kindle-Bibliothek ganz vorne stehen:
      1/3 Fachbuch (IT, Business Krams)
      1/3 Fiktionales (Klassiker, Romane, Krimis)
      1/3 Biografien
      Kann sein, dass das ein fantasievolleres Jahr wird.
    3. Meine 100 Push-ups / Tag weitermachen und ergänzen durch Sit-ups (ich bin über Monate Stück für Stück durch „Atomic-Habits“ zu den 100 gekommen und das hatte auch was mit meinen Rückenschmerzen zu tun)
    4. Ich hab mal wieder Bock auf einen Triathlon – kann aber nur ein kurzer werden, da siehe 1. 
    5. Mein Buch weiter / fertig schreiben. Die Idee dazu habe ich schon seit Jahren, auch die Struktur und die ersten beiden Kapitel. Ist ein Fachbuch über das, was ich in meinen IT und Business Jahren schon immer einmal loswerden wollte und immer nur gepredigt habe – jetzt wird’s verschriftlicht.
    6. Meine Blogging Frequenz hochhalten. Ich hab letztes Jahr wieder mehr angefangen zu schreiben, hier in Langform und drüben bei Mastodon. Mir macht es einfach Spaß und wenn ich mich richtig erinnere, dann wird mein Blog dieses Jahr 20 Jahre alt – herzlichen Glückwunsch, junger Hüpfer 
    7. Mehr vom Café aus arbeiten. Ich bin ja recht frei in der Arbeitsortswahl, habe aber im letzten Jahr das allererste Mal einen ganzen Tag aus vom Café aus gearbeitet (ja, war ein Starbucks, aber neben den Aktien liebe ich auch wirklich den Kaffee da). Das war irgendwie total produktiv und das möchte ich dieses Jahr mindestens noch einmal machen 
    8. Weiter so viel Reisen. Mit unserem Camper unterwegs sein und irgendwo einfach so anhalten können ist für mich das Größte.
    9. Mehr Fotografieren. Ist irgendwie weniger geworden und jetzt habe ich festgestellt, dass an meiner Canon die manuellen Programme nicht mehr tun – deswegen muss die eh zum Service und in dem Zusammenhang gönne ich mir vllt. mal wieder ein neues Objektiv. Fotografieren ohne Telefon finde ich einfach total kontemplativ und macht mir mega Spaß.
    10. Singen. Ja, siehe auch 1. – wir singen jeden Tag ab 5 Uhr morgens und ich packe die Gitarre dazu aus. So es drölftausend Kaffees dazu gibt, ist das die schönste Zeit des Tages 
    11. Mehr Musik machen. Ich habe in 2021 mal wieder einen Song komponiert und auch produziert – und das war unglaublich erfüllend und hat Spaß gemacht. Problem: das kostet massig Zeit, wenn es gut werden soll. Von daher – vllt. wird das eher dann was für 24 
    Kategorien
    IT life

    Setup your mac – the zero touch way

    My 2017 MacBook Pro was getting slower over the time, and with everything in my Dropbox and in the iCloud backup, I dared to do a fresh install. I read about scripting your MacBook setup a while ago, so the nerd in me went down that road – and we went well.

    With the help of „brew“ and „mas“ I put together a setup a bash script, which sets up your Mac nearly zero touch. and here it goes:

    1. We start with checking, if the script has already run.
    #!/usr/bin/env bash
    
    if [ -f ~/.osx-bootstrapped.txt ]; then
      cat << EOF
    ~/.osx-bootstrapped.txt FOUND!
    This laptop has already been bootstrapped
    Exiting. No changes were made.
    EOF
      exit 0
    fi
    

    2. We are going to install brew, for some of the essential apps

    # Install Brew
    if [[ ${BREWINSTALLED} == "" ]]; then
      echo "Installing Brew"
      ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)"
    fi

    3. Now these are the apps I like to set up. You’ll find a list over at brews.

    #Required App
    brew tap homebrew/cask
    brew install mas
    brew install --cask google-chrome
    brew install --cask slack
    brew install --cask spotify
    brew install --cask rectangle
    brew install --cask tunnelblick

    4. You’ll notice, I’ve installed „mas“ – with mas you can connect to the AppStore via CLI – very useful for this case.
    >> mas list – lists your current installed apps
    >> mas search Remote searches the AppStore for all apps containing „remote“ in it. For the script, you need the IDs of the apps.

    mas install 405399194
    mas install 1418401222
    mas install 1484348796
    mas install 747648890
    mas install 1333542190
    mas install 443987910
    mas install 1437501942
    mas install 504700302
    mas install 1147396723
    mas install 824183456
    mas install 1295203466
    mas install 803453959
    mas install 1444383602
    mas install 462054704
    mas install 462058435
    mas install 462062816
    mas install 985367838

    Now you know my apps being installed 😉

    5. I love oh-my-zsh, so its lastly being installed:

    if [ ! -d ~/.oh-my-zsh ]; then
        sh -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/robbyrussell/oh-my-zsh/master/tools/install.sh)"
        rm ~/.zshrc
        ln -s $CURRDIR/zshrc-config ~/.zshrc
    fi

    6. Create the final file, so we know we did it.

    touch ~/.osx-bootstrapped.txt

    Final thoughts:

    • The MacBook feels much faster again. And battery consumption went down significantly . Even the error message for the battery went away
    • iCloud sync takes ages: accounts and keychain are still not completely synced, even after 3 hours. The come, tough, bit by bit. But it takes patience.
    • I restarted the MacBook in beginning , holding down „command + r“ and used the disk erase utility to erase the main disk
    • Office 365 didn’t install via mas – I had to do that manually.
    • put the final bash file somewhere into the cloud like dropbox, so that you can download and start it after you’ve erased your MacBook

    Kategorien
    Allgemein life

    Old Lady