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Der „yeomann“ – und die Krise des Handwerks

In der Süddeutschen erschien heute ein Artikel zum Thema „Selbstermächtigung“ und warum das deutsche Handwerk in eine Krise stürzt.

Im Groben geht es darum, dass durch youtube Hilfevideos etc. die „Leute von heute“ keine Handwerker mehr brauchen, sondern sich selber helfen. Dies stürze das Handwerk in eine Krise.

Auch wenn ich denke, dass der Artikel so, wie er dort geschrieben ist, quatsch ist, ist da doch was Wahres dran: duch die Informationsquelle „Internet“ haben wir mehr Möglichkeiten schnelle die relevantesten Infos zu finden. Keine Haushaltsproblem, zu dem es kein Video-Tutorial gibt, keine Bastelanleitung, die nicht auf einer Homepage eines Baumarktes samt dazu passender Artiekl zu finden ist. Und passt es nicht auch wunderbar in den Zeitgeist, Dinge wieder selber zu reparieren und damit einen kleinen Ausweg aus der Wegwerfgesellschaft zu wagen? Die Schweden haben sogar die Merhwertsteuer auf Reparatur-Rechnungen gesenkt, um die Nachhaltigkeit zu fördern. Indes: was hat das mit der vermeindlichen Krise des Handwerks zu tun? Ich kann mir die Krise aus eigener Erfahrung nur so herleiten:

Durch Vollauslastung fehlen Handwerker und Fachkräfte.

Anders kann man sich die Schlampgikeit und Arroganz einer ganzen Branche auch kaum erklären. Und ja, ich bin mir dessen bewusst, dass hier „über einen Kamm scheren“ natürlich vollkommen unangebracht ist. Aber wer kennt nicht aus eigener, oder Erfahrung des engen Freudneskreises, dass auf „deutsche Handwerker“ kaum noch Verlass ist? Liegt es an der Vollauslastung, dass Gebohrt ohne Sauberzumachen, Rausgerissen ohne Nachzudneken, Termine verschoben (oder gar nicht kommen) ohne Bescheid zu geben, Wucherpreise aufgerufen um Aufträge „abzulehnen“, wird? Die größten Kopfschmerzen meines Bänkers bei einem aktuellen Bauprojekt lauten nicht etwa „Vermietungsquote“ oder „Liquidität“, sondern: Baupreise der Handwerker und Pfusch.

Ich habe füher (ca. 1994-98) bei meinem Cousin (Schreinermeister) wochenlang in den Sommerferien mitgeholfen und mitbekommen, was für eine harte, aber auch präzise und serviceorientierte Arbeit „Handwerk“ sein kann. Davon ist heute kaum noch etwas spüren. Die Handwerkskammer sollte große Anstrengung darauf legen, den Handwerker nicht mehr als „Helden“ zu stilisieren sondern als „Helfer“ – als jemand, der für ehrliches Geld, ehrliche Arbeit liefert – und nicht die Hälfte „schwarz“ haben möchte, damit er überhaupt die Arbeit annimmt. Von einer Krise des Handwerks kann aus meiner Sicht nur die Rede sein, wenn es um die Redlichkeit und Ehrlichkeit einer ganzen Branche geht. Und da kann sie sehr wohl selber etwas gegen machen.

 

 

 

 

Back to my … C64 with Kennedy Approach

„RRrrroger…“. Remember this unmistakable voice coming from your Flatscr… eh analog television? I remember wasting days and weeks of my youth playing Kennedy Approach. Don’t no why I remebered it today, but I found a nice OSX emulator, and a gamebase of an endless source of games. Hope that the drug won’t work this time…. 🙂

 

Coverart: By Source, Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=14052867

Vorsätze für 2017: Mehr lesen.

Nico hatte sich im letzten Jahr den Vorsatz genommen, mehr zu lesen. Find ich toll, will ich auch. 52 Bücher in einem Jahr sind für mich allerdings vollkommen utopoisch, aber ich habe mir ein paar seiner Bücher abgeschaut und wollte hier meine Leseliste für 2017 festhalten. Eine willkürliche Auswahl, to be continued.

  1. How to read a book.

    Als theoretische Basis. Mal schauen ob ich es noch kann 😉
  2. Originals: How Non-Conformists Move the World
  3. The life changing magic of not giving a f**k
  4. Auerhaus
  5. Konklave.

Da kommt dann sicherlich noch das ein- oder andere dazu. Inspiration, was es so zu lesen gibt, gibt es z.b. dann auch auf sowas wie Goodreads.

„Kunst“ – weiße scheisse.

Freitag Abend das erste mal das Stück „Kunst“ im Bauturm gesehen-sehr beeindruckend. Vor minimalster Kulisse 3 Freunde, die sich wahrlich nicht schonen und die Wahrheit dann doch der einenden Geste unterordnen-nach all dem Aufwand, dem Schmerz, dem Lachen und Missverständnissen zum Trotz. Die „weiße scheisse“, das verbrämte modernkunstbild, steht wohl sinnbildlich für das, was man sehen möchte, sehen kann und will-so wie in der Freundschaft auch. Sehenswert!!

Two factor authentication on AppleTV 2nd Generation

With iOS 10 I was upgrading security to two factor authentication – which comes at a price: convenience. But in essence its the best 2-factor thing I’ve seen so far, what Apple has built. As soon as ayou sign in on an apple device, the iPhone pops up with the question to allow the sign in from a certain location (shows even a map, based on IP adress) and a 6 figure code.

Problem was: the AppleTV didn’t come with an interface to put the code in. So the solution is: put the 6 figure code behind your password like:

password123456

„password“ is your standard icloud password. Should be working on toher systems as well.

Update:

If you are on any other (non Apple) device, where you are connected via icloud, you need to set a specific password for that application. I need that e.g. for Windows 10 calendar app and after I got my Microsoft Outlook for cheap too. For that, naviagte to: https://appleid.apple.com

Security > Edit > App-sepcific passwords > create password. You can then use that specific password for your needs.