With baloooons.
Letzte Woche gab mein „Late 2011“ MacBook auf einmal seinen Geist auf: nach ca. 29565 Betriebsstunden hatte sich die Batterie des Mainboards wohl verabschiedet. Da ich aber gerade mal schnell weiter arbeiten musste, nahm ich mir das nächst-freie-im-Büro-liegende Notebook (irgendwas aus Plastik von Dell) und startete es in der Hoffnung, nicht direkt von einer Ubuntu Live-CD aus weiter arbeiten zu müssen. Und siehe da: Ein Kastenlogo das irgendwie nach Windows 10 aussah, erschien.
Mit dem Passwort Admin/Admin kam ich natürlich sofort rein (bestimmt ein Bug von Microsoft, meine Mitarbeiter würden das nie tun) und suchte erst einmal nach Minesweeper, der letztlich mir bekannten Windows Anwendung aus 1995 oder so.
Doch mit jedem öffnen des Startmenüs (Apfeltaste=Windows Taste. Ja, natürlich Apple Tastatur und Cinema Display) wurde mir dieses Biest von Windows sympathischer. Rennt verdammt fix, selbst nach dem Start. Keine App hat seit einer Woche irgendwie gehangen. Dieser Office Fluch funzt verdammt gut. Und dann gibt es auch noch so was wie einen Ubuntu Kern (ich brauche eben täglich ein Terminal – aus der Windows Welt gibt es jetzt auch so was wie „Remote Terminal“ und ja: datt Ding spricht Private Keys).
Mit Mobile Net Switch emuliere ich die Netzwerkumgebungen aus OSX, weil ich häufig die Büroumgebung wechsle. Mit einer Mischung aus Outlook und Windows „Mail und Calendar“ versuche ich mein Email-Kontrolliertes-Chaossystem im Griff zu behalten. Geht – irgendwie. Noch ein wenig krampfig aber man merkt, wo Microsoft hin möchte.
Alles in allem muss man sagen: die Woche hat mir mit WIN 10 gut gefallen – wenn nur die beschissenen Hockeys nicht wären. Da ist man nun einmal Apple Kind – oder eben nicht. Apple wir ein wenig aufpassen müssen: Design mäßig finde ich Win 10 gerade fast eleganter, als Nationalparks. Ich bleib jetzt erstmal dabei und schau mal, wann ich an Grenzen stoße.
Update: so nen Dell Latitude E7240 mit Win 10 ist auch irgendwie: antihipster. Das find ich eigentlich ganz cool.
And this now is a purely picture post…
With only some text 😉
Tags: wordpress
July 12, 2016 at 09:38PM
Open in Evernote
IFTT from Evernote to wordpress
Tags: wordpress
July 12, 2016 at 08:35PM
Open in Evernote
Recently I noticed more and more companies rising, which don’t own an asset, which don’t manufacture a product or don’t create their own content. Instead they provide filters for existing stuff. Examples are:
Who controls the filter, controls the money.
This is brilliant!
I started using monit for monitoring and automatically restaring process on some linux servers.
That is working quite well and you can find an easy setup guide here.
This is my setup in the /etc/monit/monitrc config file, to monitor and restart an open xchange server.
check system localhost
if loadavg (1min) > 4 then alert
if loadavg (5min) > 2 then alert
if memory usage > 75% then alert
if swap usage > 25% then alert
if cpu usage (user) > 70% then alert
if cpu usage (system) > 30% then alert
if cpu usage (wait) > 20% then alert
check process open-xchange with pidfile /var/run/open-xchange.pid
start program = „/etc/init.d/open-xchange start“
stop program = „/etc/init.d/open-xchange stop“
It alerts about the status of the server, and if it doesn’t find a running service, it restarts it.
So, when you are up to have your own Open Xchange site you might want to do some basic skinning. This includes
This is being done in 4 simple steps:
- Define the Topbar colour in the default themes .less* file:
/opt/open-xchange/appsuite/apps/themes/defintions.less
@topbar-background: #your colour- Define the Logo in
/opt/open-xchange/appsuite/apps/themes/components/topbar.less
background-image: url(‚/appsuite/apps/themes/default/my-small-logo.png‘);- Place the actual Logo in „/var/www/appsuite/apps/themes/default/“ (notice the same path after „/var/www/….)
- run the /opt/open-xchange/appsuite/share/update-themes.sh script to re-generate the css files.
Bonus hint: in the default theme the logo has a width of 60px and a height of 22px.
That’s about it.
Ich selber bin ja kein Volkswirt, sondern kann nur aus einem gewissen Fundus an unternehmerischen und rationalen Gedankengut schöpfen. Was ich aber weiß ist: vertraue keinen Medien 🙂
Deswegen, und aus Transparenzgründen, macht es manchmal Sinn, sich die Quellen selber anzuschauen – hier sind die konsolidierten Anforderungen an die Griechenland Reformen im Wortlaut (englisch, unten den Link klicken)
Wenn ich mir das jetzt so durchlese finde ich da ehrlich gesagt keine Punkte an den ein Land erpresst oder irgendwelche übermäßigen Forderungen „von außen“ an die Bevölkerung gestellt werden.
Im Gegenteil: es ist eher davon die Rede, endlich Generika zu einem vernünftigen Preis den Leuten zur Verfügung zu stellen, Yachten über 10m vernünftig zu besteuern, oder über eine Zoll-Kontrolle Schwarzarbeit zu verfolgen um die Sozialkassen zu schonen.
Auch die (Teil-)Privatisierung von Häfen oder Flughäfen, das Verkaufen von 4g oder 5g Lizenzen finde ich jetzt nicht besonders dramatisch.
Streiten können wir uns über ein Renteneintrittsalter von 67, oder ob die Rentenkürzungen von 0,25, 0,5 bzw. 1% in Höhe des Bruttosozialproduktes nötig sein müssen, oder wie viel das wirklich bringt.
Was mir tatsächlich fehlt, sind Anforderungen und Pläne für die Banken – da finde ich hier nix. Die sichern nämlich ihre täglichen Geldspritzen mit Maßnahmen der EZB an – moment: sind da Kreditor und Besicherer ein und die selbe Institution? That won’t work, Manuel…. Darüber hinaus müssen Anleger, die extra in hellenische Anleihen investiert haben (Hedge Fonds, we see you), um unrealistische Renditen zu erzielen, diese Abschreiben: sorry, nur weil Ihr meint riesige Profite einfahren zu müssen, auf Kosten der Steuerzahler.
Alles in allem: es sollte kühler Kopf bewahrt werden. Ich sehe hier eher vernünftige als erpresserische Punkte und wundere mich zumeist, dass Griechenland diese Strukturreformen nicht aus eigenen Interesse angehen möchte?! Aber wahrscheinlich ist das der Punkt: wer ist schon „Griechenland“ – das Land scheint ja zerrissen aus Befürwortern und Gegner, schamlosen Profiteuren und Ausnutzern der letzten Jahrzehnte und auf der anderen Seite Menschen, die sich jetzt eine vernünftige Zukunft aufbauen wollen. Diesen sollte Europa helfen, ihre Pläne umzusetzen. Und gleichzeitig gegen renditehungrige Anleger abschirmen.
Update 1: wo man stochert… hier eine fancy timeline des 1. Griechenland „Bailouts“: http://www.theguardian.com/business/2010/may/05/greece-debt-crisis-timeline
Die HedgeFonds haben mit Hilfe der Rating Agenturen haben längst Kasse gemacht und sich verpieselt. Gezahlt haben’s…. die Steuerzahler. Aber: was hätte man auch anders machen sollen. Die richtigen Strukturen waren einfach nicht da. Aber was muss das auch für eine dämliche Situation für eine Angela Merkel sein, nach außen hin nie von Euro-Bonds sprechen zu dürfen, wenn es sie faktisch h ja schon gibt. Wenn Politik sich selber auf den Füßen steht… :-/
(Das schöne Beitragsbild ist von Sascha Kohlmann )