Keine WLAN Probleme mehr – mit MESH

Unser Haus ist ein Irrgarten: bestehend aus zwei Teilen von 1890 und Mitte der 1970er, ist es auf ca. 220qm verwinkelt mit 2 Treppenhäusern und in L Form. Ich hatte bisher immer Probleme, alle Bereiche mit vernünftig starkem WLAN zu erreichen. Eine Airport Extreme und eine Airport Express hatten Mühe, wirklich auch die letzen Winkel auszuleuchten.

Dann habe ich über MESH Technologie gelesen. MESH kann man sich vorstellen, wie ein intelligentes WLAN Mgmt., das selber entschiedet, zu welchem Access-Punkt man gerade die beste Verbindung hat. Darüber hinaus sind MESH Systeme in der Lage, Frequenz-Bänder zu bündeln und sich selber über mehrere Access-Points hinweg zu organisieren.

Da ich früher schon einmal Geräte von TP-Link im Einsatz hatte und eigentlich immer zufrieden war, habe ich mich für das DECO System von TP-Link entschieden.

Das DECO von TP-Link. Hübsch issues auch noch.

Die Einrichtung ist easy: mit der entsprechenden App die man sich runterlädt, startet man mit der Basisstation, die an den Router per Kabel angeschlossen wird. Danach folgt das Setup der Satelliten. Beachten sollte man bei der Positionierung der Satelliten, dass sie einen vernünftig starken Empfang zur Basisstation haben. Dies sagt einem die App aber auch direkt beim Setup.
Was mir dabei nicht so gut gefällt ist, dass man dafür einen Account bei TP-Link erstellen muss und ich vermute, dass dort in einem Cloud Service auch Verbindungsdaten abgelegt werden. Eigentlich muss sowas ja nicht sein.
Das Ergebnis allerdings hat mich überzeugt: Das WLAN steht nun überall im Haus mit vernünftiger Signalstärke zur Verfügung und das bei sehr geringer Latenz. So komme ich fast überall auf mindestens 50 MBit bei fast.com bei einer 100er Leitung.

Sauberer Durchsatz.

Alles in allem bin ich also zufrieden. Ich habe mein „altes“ WLAN aber noch nicht deaktiviert, sondern lasse beide ersteinmal parallel laufen, auch wenn darunter die Leistung leidet durch die Frequenzüberschneidungen.

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