Okanda X Spacebase

Mit der Veröffentlichung, dass wir die Okanda an die Spacebase verkauft haben, geht eine aufregende Reise zu Ende, auf der ich mich die letzten 5 Jahre befunden habe.

Okanda wurde 2014 gegründet mit dem Ziel Meetingräume in Hotels in Echtzeit an Kunden zu vermitteln – etwa ein Jahr später startete Spacebase in Berlin. Spacebase vermittelt Meetingräume vornehmlich in stylischen Locations und Offices.

Als Investor und Vorstand der motionet AG habe ich damals die Gründung durch Dirk Führer (Ex CCO Steigenberger) begleitet. Investiert haben darüber hinaus noch weitere Partner aus unserem Netzwerk.

In 2016 habe ich auf Bitten des Aufsichtsrates die Geschäfte der Okanda AG als Interim Vorstand übernommen und das Unternehmen restrukturiert: mit unserem Unternehmen „Aporia Ventures“ sind wir auf die Gründung und Restrukturierung von digitalen Unternehmen spezialisiert.

Aporia“ hat eigene schlagkräftige und pragmatische Vorgehensmodelle entwickelt, die neben rein finanziellen Optimierungsmaßnahmen ebenso die kritischen Bereiche IT, HR, Sales und Marketing umfassen. Mit diesen datengetriebenen Modellen sind wir in der Lage, neue Unternehmen nachhaltig zu gründen und bestehende zu transformieren und zu restrukturieren. Dadurch ist es gelungen, die Okanda in diesem stark wachsendem Marktsegment erst zu stabilisieren und dann als führenden Player zu etablieren.

Julian von Spacebase habe ich das erste Mal in 2016 getroffen und als einen dynamischen, zielgerichteten und sympathischen CEO und Brancheninsider erlebt. Wir haben direkt einen „Draht“ zueinander entwickelt und über die Jahre hinweg Kontakt gehalten. Mir ist es immer wichtig, auch die „Konkurrenz“ kennenzulernen – und sich gerade in neuen Märkten und Verticals, in denen sich digitale Unternehmen oft befinden darüber auszutauschen, wie sie sich entwickeln und welche Dynamiken existieren.

Ich sehe in dem Markt ein riesiges Potential: mit dem Aufstieg von WeWork und Co wird immer klarer, dass flexibles arbeiten, präsentieren und workshopppen das Zukunftsmodell der Arbeitskultur sein wird – zumindest mal für alle „KnowledgeWorker“.

Spacebase und Okanda rocken 😉